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Aktuelle Meldungen

KOOPMANN Hamburg schließt Service-Verträge für die E-Mobilität ab

Nach der Komplettinstallation der E-Ladeinfrastruktur auf den Busbetriebshöfen in Hamburg-Hummelsbüttel und -Alsterdorf sowie in Lübeck hat der KOOPMANN Standort in Hamburg jetzt auch die Service-Verträge zur Wartung, Instandhaltung und Störungsbeseitigung an der installierten E-Ladetechnik in Form einer Ruf- und Einsatzbereitschaft mit den Ladetechnikherstellern ABB und SBRS abgeschlossen. 

Erst kürzlich hatte das KOOPMANN Team Hamburg die 18 E-Bus Ladepunkte im ersten Bauabschnitt in der bestehenden Busabstellhalle der Stadtverkehr Lübeck GmbH installiert. Mitte März konnte die Anlage erfolgreich in Betrieb genommen werden.

Wir freuen uns mit KOOPMANN einen zuverlässigen Partner gefunden zu haben, über den wir unser Servicenetz und damit unsere Reichweite weiter ausbauen", erklärt Stephan Nahmer der SBRS GmbH. „KOOPMANN spiegelt die marktrelevanten Vorgaben unserer Unternehmensphilosophie wider und ist somit ein adäquater Partner für das dynamisch wachsende Geschäft der SBRS."

E Ladeschraenke

47 neue E-Bus Ladepunkte in Köln fertiggestellt

Im Rahmen eines „offenen Verfahrens“ bei einer europaweiten Ausschreibung zur Lieferung, Installation sowie der Inbetriebnahme von Ladeinfrastruktur konnte sich die SBRS GmbH (früher Schaltbau-Refurbishment) gegen starke Wettbewerber durchsetzen. Im April 2020 erfolgte der Zuschlag zu diesem ambitionierten Projekt.  

Maßgeblich für den Zuschlag war die von SBRS GmbH angebotenen Ladetechnik, die die von der KVB geforderten „Efficiency“-Bedingungen erfüllen konnte. Die speziellen 150KW Ladegeräte der Bauart EVA400-POM-150 verfügen pro Leistungseinheit über insgesamt 4 bereits vorinstallierten Redundanzleistungsmodulen. Bereits in der Angebotsphase arbeitete die SBRS eng mit KOOPMANN zusammen, sodass neben Technik und Preis, auch der gesamte angebotene Leistungsumfang überzeugen konnte.  

Nachdem die „SBRS“ den Auftrag für die Installation der insgesamt 53 E-Ladepunkten an drei neuen Bus-Carports bei der Kölner Verkehrs-Betriebe AG (KVB) gewonnen hatte, begann im Mai 2020 das KOOPMANN Team Hamburg im Unterauftrag der SBRS mit der Komplettmontage der zwei Carports mit zunächst 47 E-Ladepunkten.

Ladeschrank Ladeschränke

In Ihrem dritten Großprojekt im Bereich der E-Mobilität arbeiteten Projektleiter Frank Fox und Bauleiter Thorsten Schönlau eng mit dem Auftraggeber aus Dinslaken zusammen. Die 47 Ladeschränke sowie Schunkhauben für die Ladung der Busse mit Pantographen hieß es, neben den Niederspannungshauptverteilungen und der Beleuchtung auf dem Betriebshof der Kölner Verkehrs- Betriebe (KVB) zu installieren und zu verkabeln.

Die größte Herausforderung in diesem Projekt lag in der Koordination der Arbeiten vor Ort. Auf die sich stetig ändernden Zeitfenster des Auftraggebers konnten wir unter dem Einsatz standortübergreifender Teams flexibel und effektiv reagieren", erklärt der Hamburger Niederlassungsleiter Tobias Kroner. „Flexibilität ist und bleibt die besondere Stärke der KOOPMANN Gruppe." 

Ein drittes Bus-Carport mit weiteren 6 E-Ladepunkten ist geplant. Die baulichen Maßnahmen hierzu haben bereits begonnen, sodass die Arbeiten zur Fertigstellung des Gesamtprojektes im Sommer wieder aufgenommen werden kann.

 

TECHNISCHE INFOS [1. BAUABSCHNITT]

47 Ladegeräte/Gleichrichter (je 150kW DC)
2 Niederspannungshauptverteilungen mit jeweils 6 Feldern
2 Unterverteilungen
2 Leittechnikschränke
14km DC-Leistungskabel bis 185mm²
1km Kabeltrasse
150 Leuchten und Strahler

 

NSHV

Niederspannungshauptverteilung

 

 

KOOPMANN Team mit Arbeiten am Forschungsprojekt eHighway beauftragt

Aufstellung und Anbindung eines Forschungsunterwerkes

      

Das KOOPMANN Team organisierte Anfang März die Aufstellung und elektrotechnische Anbindung des sogenannten Forschungsunterwerkes der Fachhochschule Kiel auf Höhe der Anschlussstelle Reinfeld. Zu dem Auftrag gehörte der Transport des Containers mit nächtlicher Sperrung der A1 sowie die Tiefbauarbeiten samt Containerfundament. Die Kranarbeiten, um das 9 m lange und 14 t schwere Unterwerk von einem Schwerlast-LKW auf das vorbereitete Fundament zu setzen, konnten ab ca. 22.00 Uhr aufgenommen werden.

E Oberleitungsbus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bis Ende 2022 wird an der Bundesautobahn 1 zwischen der Anschlussstelle Reinfeld und dem Autobahnkreuz Lübeck eine eHighway-Teststrecke für elektrisch angetriebene Oberleitungs-Lkws im Realbetrieb getestet. Verschiedene Forschungseinrichtungen begleiten den Praxisbetrieb durch wissenschaftliche Untersuchungen. Es wird erforscht, welche Technik (Gleichrichter / Umrichter) sich in Bezug auf Netze mit einem hohen Anteil an Erneuerbaren-Einspeisungen besser eignet.

Neben der elektrotechnischen Anbindung des Forschungsunterwerkes erweiterte KOOPMANN die bestehende 30 kV-Anlage in der Übergabestation um ein zusätzliches Feld und führte eine Teilentladungsmessung der Schaltanlage durch. 

Zweite mobile Ölaufbereitungsanlage im Einsatz

Aufgrund der großen Nachfrage hat die KOOPMANN Gruppe in eine zweite mobile Ölaufbereitungsanlage investiert. In einem Umspannwerk in der Nähe von Frankfurt an der Oder erfolgte einer der ersten Einsätze der wendigen Anlage.

Neben dem Aufrüsten des Transformators füllte das Expertenteam das Isolieröl unter einem Vakuum auf und führte eine gezielte Isolierölbehandlung (Trocknung, Filterung und Entgasung) durch. Sowohl eine Ölanalyse als auch diverse Messungen nach der VDE-Norm begleiteten die Inbetriebnahme des neuen Transformators.

Schlüsselfaktor zur Vermeidung von Betriebsstörungen sowie die Verlängerung der Lebensdauer bei Leistungstransformatoren ist die gezielte Ölaufbereitung“, erklärt Oliver Nicolai, Vertriebsleiter der KOOPMANN Gruppe. „Die Wiederverwendung von gebrauchtem Isolieröl ist eine umweltfreundliche und wirtschaftlich attraktive Alternative zur Neubefüllung. Unsere autark arbeitenden Anlagen, die strengsten Anforderungen gerecht werden, runden das umfassende Service-Angebot vor Ort und in unserem großen Trafo-Service-Center mit eigenem Öllabor und Prüffeld ab.“

Isolieröl-Serviceleistungen verlängern die Lebensdauer von Leistungstransformatoren

Während der mobilen Transformatorenöl-Aufbereitung werden fachmännisch Feuchtigkeit, feste Partikel, Säuren, Gase sowie andere unerwünschte Komponenten entfernt und das Isolieröl wieder in einen neuwertigen Zustand versetzt. Doppelwandige Anlagentanks sorgen darüber hinaus für doppelte Sicherheit. Die zweite Wand verhindert als zusätzliche Schutzhülle einen Ölaustritt durch ein mögliches Leck und schützt damit die Umwelt. Beide Systeme, über die die KOOPMANN Gruppe nun verfügt, können flexibel eingesetzt werden.

mobile oeaufbereitungsanlage 1

Erste mobile Ölaufbereitungsanlage

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Zweite mobile Ölaufbereitungsanlage

Elektrische Trafoprüfungen und Diagnosemessungen vor Ort

Abgesehen von den gängigen Messungen der Spannungsfestigkeit, Isolations- und Wicklungswiderstände hat das KOOPMANN Expertenteam vor Ort folgende Messungen durchgeführt:

  • Übersetzungsverhältnismessung und Schaltgruppenprüfung
  • DFR – Dielectric Frequency Response
  • SFRA – Sweep Frequency Response Analysis.

SM-E1 Schutzmodul für NS-Leistungsschalter

Die KOOPMANN Gruppe, die an fast 6.000 Schaltgeräten jährlich betriebsgerechte Wartungen sowie Instandsetzungen nach Herstellervorgaben durchführt, bietet ab sofort eine Lösung für den Austausch eines defekten Schutzmoduls in den NS-Leistungsschaltern von Schneider Electric MasterPact M bzw. Klöckner Moeller.

Bisher musste aufgrund des fehlenden Originalersatzteils der ganze Leistungsschalter ausgetauscht werden. Mit dem Einbau des passenden KOOPMANN SM-E1 ist das Schaltgerät in nur wenigen Stunden wieder voll einsatzbereit.

Masterpact M

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vorteile des Kunden

  • Keine Komplettfreischaltung der Schaltanlage
  • Keine Umbaumaßnahmen am Schaltfeld
  • Keine daraus resultierende Veränderung des bestehenden Personenschutzes
  • Keine Änderung der Bestandsdokumentation
  • Geringer Zeitaufwand und sicher planbar
  • Umfangreiche Erweiterung der bisherigen Schutzfunktion des Leistungsschalters
  • Schutzmodul mit Kommunikationsschnittstellen (optional)
  • Ressourcenschonende Verlängerung der Lebensdauer

Anlass dieser neuen Produktlinie war die Feststellung, dass mit zunehmendem Alter der Schaltgeräte Funktionseinschränkungen und -ausfälle des Schutzmoduls einhergehen. Je nach Hersteller, Bauart und Funktion ist dieses Schutzmodul dann nur noch begrenzt oder gar nicht mehr als Originalersatzteil lieferbar. Inzwischen bietet KOOPMANN mehrere Lösungen für den Austausch von defekten Schutzmodulen an, wie zum Beispiel für die Leistungsschalter-Serie AEG ME, und entwickelt für den Kunden im Einzelfall auch gerne eine individuelle Lösung.

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