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Aktuelle Meldungen

Video: Schalterrevision in 2 Minuten

Im Rahmen einer Wartung von Schaltgeräten wird die Schalterrevision eines Einschub-Niederspannungs-Leistungsschalters im Zeitraffer festgehalten.

Sie sehen, wie das Kontaktsystem des Leistungsschalters zerlegt, Hauptkontakte und Löschkammern gereinigt und überprüft werden.
Nach der Wartung erfolgen Übergangswiderstands- und Eigenzeitmessung.

Bonitätszertifikat CrefoZert verliehen

Creditreform verleiht zum dritten Mal in Folge das Bonitätszertifikat CrefoZert an Elektro Koopmann GmbH

Die Creditreform Bremen Seddig KG, Büro Vechta, hat dem Unternehmen Elektro Koopmann GmbH, Cloppenburg, am 07.05.2015 bereits zum dritten Mal in Folge das Credit­reform Bonitätszertifikat CrefoZert verliehen.

„Mit dem CrefoZert möchten wir gerade mittelständischen Unternehmen eine Möglichkeit bieten, die eigene Bonität gegenüber Kunden, Lieferanten und Banken zu dokumentieren“, so Jens Christian Renken, Gebietsverkaufsleiter bei Creditreform Bremen Büro Vechta. „Die strengen Kriterien der Vergabe erfüllen hierbei nur rund 1,7% aller deutschen Unternehmen“.

Basis der Zertifizierung ist eine professionelle Jahresabschlussanalyse durch die Creditreform Rating AG, einer BaFin-zertifizierten Tochtergesellschaft der Creditreform AG. Hinzu kommen die Daten der aktuellen Wirtschaftsauskunft sowie Einschätzungen zur aktuellen Situation und den Zukunftsperspektiven der Unternehmen, die in einem persönlichen Risikomanagement-Gespräch ermittelt werden.

Das Zertifikat ist ein Jahr gültig, sofern die Vergabekriterien eingehalten werden. Der aktuelle Status aller zertifizierten Unternehmen ist abrufbar unter www.creditreform.de/crefozert.

Auf dem Foto von links: Matthias Blömer (Elektro Koopmann GmbH) und Christian Renken (Creditreform) 

Über Creditreform

Die Creditreform Bremen Seddig KG ist eine selbständige Gesellschaft der Unternehmensgruppe Creditreform. Mit einem Netz von 175 Gesellschaften in Europa und über 4.500 Mitarbeitern gehört Creditreform zu den führenden internationalen Anbietern von Wirtschaftsinformationen und Inkasso-Dienstleistungen. 1879 als Wirtschaftsauskunftei in Mainz gegründet, bietet Creditreform heute ein umfassendes Spektrum an integrierten Finanz- und Informationsdienstleistungen zum Gläubigerschutz. Die Creditreform Rating AG – ein Tochterunternehmen der Creditreform AG – ist als EU-Rating-Agentur entsprechend der EU-Verordnung zugelassen und von der BaFin als Rating-Agentur für die bankaufsichtliche Risikogewichtung nach der Solvabilitätsverordnung (SolvV) und Basel II anerkannt. 

Fachartikel erschienen

In der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift ew Magazin der Energiewirtschaft schreibt Martin Frangen, Geschäftsführer der Koopmann Gruppe

Zustandsbewertung zur effektiven Instandhaltung

Aktuelle Herausforderungen für Netzbetreiber

Netzbetreiber und Anlagenverantwortliche sorgen täglich für ein sicheres, zuverlässiges und leistungsfähiges Energieversorgungssystem. Dabei besteht nach § 11 des Energiewirtschaftsgesetzes die Vorgabe, das Versorgungsnetz diskriminierungsfrei zu betreiben. Um dies zu erfüllen, sind regelmäßige Wartungen sowie Ausbaumaßnahmen an kritischen und überlasteten Stellen notwendig.

Die erneuerbaren Energien verändern die Rahmenbedingungen für die Netzbetreiber. Darüber hinaus ist die Altersstruktur der vorhandenen Betriebsmittel eine neue Hürde. Viele Betriebsmittel haben ein Alter erreicht, das deutlich über der ursprünglich vorgesehenen Lebensdauer liegt. Sie stehen somit vor oder bereits hinter ihrem geplanten Lebensdauerende. Dies hat zur Folge, dass eine effiziente und langfristige Instandhaltung zunehmend an Bedeutung gewinnt.

Hierbei ist die wirtschaftliche Zumutbarkeit ein weiterer wichtiger Aspekt, so dass eine Balance zwischen Investitionen in das bestehende Netz und Versorgungssicherheit gefunden werden muss. Kosten für Wartungen, Reparaturen sowie Instandsetzungen tragen zu einem erheblichen Teil zu den Gesamtkosten der Netzbetreiber bei [1].

Instandhaltung

Nach VDE 109 umfasst Instandhaltungsmaßnahmen Inspektionen, Wartungen, Instandsetzungen sowie Verbesserungen. Für eine Umsetzung existieren mehrere Strategien [2]. Unter der Prämisse, die Gesamtkosten zu minimieren, erweist sich die zustandsorientierte Instandhaltung als geeignetes Werkzeug, um die Versorgungssicherheit zu ermöglichen und gleichzeitig eine wirtschaftlich vertretbare Lösung zu liefern. Dies liegt daran, dass Maßnahmen nur durchgeführt werden, wenn diese abhängig vom Zustand der jeweiligen Betriebsmittel nötig sind. Dafür sind Inspektionen und Messungen, die zur Identifikation des Zustands beitragen, unabdingbar. Sie sind wirtschaftlich günstiger als vorbeugende Instandhaltungsmaßnahmen, die in regelmäßigen Zeitintervallen durchgeführt werden. Als elementare Basis gilt dabei die objektive und realitätsgerechte Bewertung des Zustands, um einen Vergleich verschiedener Betriebsmittel zu ermöglichen. Zu den zu überprüfenden Betriebsmittelgruppen gehören Transformatoren, Kabel, Schutzgeräte, Leistungsschalter, Mittel- und Niederspannungsschaltanlagen sowie Ortsnetzstationen [1, 3].

Komponenten der Zustandsbewertung

Für die Identifikation des Zustands sind einzelne Indikatoren, die anhand einheitlicher, visueller Inspektionen sowie Messtechniken bewertet werden, notwendig. Darüber hinaus sind die historischen Daten der im Laufe des Betriebsmittellebens durchgeführten Inspektionen sowie Stammdaten der Hersteller eine geeignete Grundlage für die Zustandsbewertung. Jedes Betriebsmittel erhält in einer Inspektionscheckliste spezifische Indikatoren, die nach einem Klassifizierungsschema bewertet werden, um einen objektiven Zustand zu ermitteln. Dabei ist darauf zu achten, dass unter gleichen Bedingungen die Bewertung reproduzierbar ist und somit subjektive Einflüsse durch die ausführenden Mitarbeiter verringert werden. Dies wird durch Schulung der Mitarbeiter sowie einen einheitlichen Schadenskatalog ermöglicht. Darüber hinaus erhöht die Integration unterschiedlicher Messverfahren und der Abgleich gewonnener Messwerten die Aussagefähigkeit des Zustandswerts [4].

Bewertungsmodelle

Für die Bewertung gibt es verschiedene Möglichkeiten, angefangen von der einfachen Summenbildung bis hin zu komplexen mathematischen Modellen. Hierbei ist darauf zu achten, dass durch den Zustandswert der reale Zustand widergespiegelt wird und somit die unterschiedlichen Betriebsmittel untereinander vergleichbar sind, um auf dieser Basis fundierte Entscheidungen hinsichtlich der Instandhaltungsmaßnahmen treffen zu können. Zudem darf es zu keinem ausgleichenden Verhalten guter und schlechter Zustandswerte kommen. Als Herausforderung ist darüber hinaus die Festsetzung von Grenzwerten sowie Bewertungsregeln wichtig [4].

Externe Dienstleister

Die Durchführung einer solchen Zustandsbewertung durch einen Dienstleister bietet gegenüber Herstellern der Betriebsmittel einige Vorteile. Zum einen hat der Dienstleister die Möglichkeit, mehrere Betriebsmittel verschiedener Hersteller zu inspizieren und in eine Gesamtbewertung zu kombinieren. Darüber hinaus besteht kein Interesse am Verkauf eines neuen Betriebsmittels, solange eine Neuanschaffung technisch nicht notwendig ist. Dies hat zur Folge, dass durch einen Dienstleister eine objektive Zustandsbewertung ermöglicht wird und mit dem Kunden bei Bedarf herstellerunabhängige Instandhaltungsmaßnahmen geplant werden können.

 


Hier finden Sie den Artikel als Download.

 

 


Literatur
[1] Balzer, G.; Schorn, C.: Asset Management für Infrastrukturanlagen – Energie und Wasser. 1. Auflage, Springer Verlag, Heidelberg, Dordrecht, London New York, 2011, ISBN: 978-3-642-05391-7.
[2] Verband für Elektrotechnik Elektronik und Informationstechnik e. V.: DIN V VDE V 109-1, Vornorm, Instandhaltung von Anlagen und Betriebsmitteln in elektrischen Versorgungsnetzen – Teil 1: Systemaspekte und Verfahren. VDE Verlag GmbH, Berlin, 2008.
[3] Kaflowski, G.: Systematische Zustandsbewertung von Mittelspannungsanlagen als Grundlage einer optimalen Instandhaltungsstrategie. Dissertation Universität Siegen, 2013.
[4] Beerboom, D.; Johae, C.; Zdrallek, M.; et al.: Realitätsgerechte Zustandsbewertung von Verteilungsnetzen als Basis optimierter Assetstrategie. VDE Kongress Diagnostik Elektrischer Betriebsmittel, 2012.

 

Impressionen der Hannover Messe 2015

Bereits zum fünften Mal war die Hannover Messe, die weltweit größte Industriemesse, fester Bestandteil im Kalender der Koopmann-Gruppe.

Auf über 70 Quadratmetern präsentierten sich die Experten aus Energie- und Elektrotechnik in diesem Jahr mit den Schwerpunkten Zustandsbewertung zur effektiven Instandhaltung von Betriebsmitteln der Energiewirtschaft sowie individuellen Retrofit-Lösungen in Schaltanlagen. Dazu gab es zahlreiche Exponate auf dem Stand und weiteres Infomaterial zu diesen und weiteren Geschäftsbereichen.

Der große Zulauf und das Interesse der Standbesucher zeigten auch diesmal, dass die Koopmann-Gruppe mit fünf Standorten in Nordwestdeutschland die passenden Lösungen für den Energiemarkt bereithält. Die Standleitung übernahmen Bernd Akemann (Standortleiter des neuen Standortes Hannover) und Jörg Feise (Projektleiter am Standort Hannover), unterstützt durch zahlreiche Kollegen. 

 "Die positive Resonanz auf der Hannover Messe nehmen wir als Zeichen, dass wir als kompetenter Spezialist wahrgenommen werden", so Lothar Koopmann, Geschäftsführer der Koopmann-Gruppe. 

Messefazit: Interessante Gespräche wurden geführt, neue Kontakte geknüpft und Ideen angestoßen.

To be continued ...


Bildergalerie

5 Gesellschaften, EINE Mannschaft

Unter diesem Motto fand das dritte Projektleitertreffen der Koopmann-Gruppe am 20. und 21. März im Hotel Heidegrund an der Thülsfelder Talsperre statt.

Insgesamt 28 Teilnehmer/-innen aus den fünf Koopmann-Standorten nahmen am Treffen teil, unter ihnen auch einige neue Gesichter. 
Der Schwerpunkt des Treffens lag diesmal im technischen Bereich und wurde durch interessante Vorträge über "Prüfungsmöglichkeiten in Schaltanlagen" von Dirk Hartong und "Prüfung und Diagnose von Leistungstransformatoren" von Viktor Naumow ergänzt.

Reges Interesse und Diskussionspotenzial lieferten die aktuell ausgehandelten Lieferantenkonditionen von Tobias Kroner und Wolfgang Pundt sowie einiges Fachsimpeln über das eingesetzte Warenwirtschaftssystem.

Darüber hinaus gab Antje Thomas einen Überblick über die Entwicklung der Koopmann-Gruppe und zeigte aktuelle und zukünftige Marketingaktivitäten auf.
Bei einem Spaziergang an der Thülsfelder Talsperre tauschten sich die Teilnehmer/-innen weiter aus, bevor dann im schönen Ambiente des Hotels Heidegrund angegrillt wurde.

Den zweiten Tag nutzte der Sicherheitsbeauftragte Andreas Pohlmann für eine kurze Sicherheitsunterweisung, bevor das Treffen dann gegen Mittag mit zahlreichen Eindrücken und Arbeitsaufträgen abgeschlossen wurde.

Fazit: Die angeregten Gespräche und standortübergreifenden Lösungsansätze haben gezeigt, dass die Koopmann-Gruppe das Motto "5 Gesellschaften, EINE Mannschaft" sehr wohl im Tagesgeschäft anwendet und weiter ausbauen wird.