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Aktuelle Meldungen

Austausch der Niederspannungsschaltanlage im laufenden Betrieb

Anfang Mai hat das Team der KOOPMANN Energie- und Elektrotechnik Bremen GmbH die Niederspannungsschaltanlage im Kurzentrum Salztherme Lüneburg im laufenden Betrieb ausgetauscht. Schwierigkeit war hierbei nicht nur das Ersetzen im laufenden Betrieb sondern, dass der NSHV-Raum nur durch die Parkgarage mit einer max. Durchfahrtshöhe von 2m erreichbar war. 

Das Herrichten des ca. 30 qm großen Raumes mit Doppelboden sowie Einbringen und Aufstellen der neuen Niederspannungshauptverteilung mit 5 Feldern erledigte das Team zu vollster Zufriedenheit. Dirk Günther, Geschäftsführer der SaLü: „Die Abstimmungen, Planungen und letztendlich auch die Ausführung haben hervorragend funktioniert. Auch das Zeitfenster von der Abschaltung am Freitag um 12.00 Uhr und der kompletten Zuschaltung am Sonntag um 12.00 Uhr wurde eingehalten.“

Zu dem technischen Umfang gehörten: 

    • Einbringen und Aufstellen eines neuen Bereichsverteilers im neuen NSHV Raum
    • Neuanbindung der beiden vorhandenen Transformatoren und umschwenken aller Bestandsabgänge an die neue NSHV
    • Zur Anbindung der neuen Niederspannungshauptverteilung wurden:               
      • insgesamt 26 Kernbohrungen (Durchmesser 150mm) erstellt
      • insgesamt rund 1.250m Kabel verlegt
      • 26 Niederspannungsmuffen für mehradriges Kabel mit diversen Querschnitten von 16mm² bis 240mm² verbaut
      • rund 130 Einzeladeranschlüsse erstellt

Durch Einsatz einer Nebenstromfilteranlage Problem des Kunden gelöst

Durch Einsatz einer Nebenstromfilteranlage Problem des Kunden gelöst 
Isolieröl des Regeltrafos in einem Prüffeld in kurzen Zeitabständen stark verunreinigt

Beim Öffnen des Leistungstransformators eines Kunden stellten unsere Experten im KOOPMANN Trafo-Service-Center fest, dass nach knapp einem Jahr das Isolieröl wieder eine hohe Anzahl von Schmutzpartikeln beinhaltete. Grund hierfür sind letztendlich die eingebauten Schleifringe. Die einzelnen Stufen des Trafos werden durch Schleifringe gesteuert und abgegriffen. Diese erzeugen jedoch einen Abrieb und verunreinigen das Isolieröl und den Trafo, was eine Senkung des Isolationswiderstandes zur Folge hat.  

  

Um in Zukunft den betriebssicheren Zustand des Regeltrafos zu garantieren, entschieden sich die Experten gemeinsam mit dem Kunden, ein stationäres Reinigungs- und Trocknungssystem dauerhaft vor Ort zu installieren. Durch diese Investition spart der Kunde den häufigen Ölaustausch, Stillstandszeiten und weitere Reinigungen.

 

Das Filtersystem ES 2000 der Energy Support GmbH aus Neuss ist ein stationäres Trocknungssystem, das eine innovative Filtertechnologie nutzt und eine nachhaltige Reduzierung der Feuchtigkeit/Partikel im Transformator ermöglicht. Dabei kommen kundenspezifische Filterpatronen zum Einsatz. 

In diesem Fall wurde die Feinfilterpatrone für höchste Ölreinheit eingesetzt. Sie besteht nur aus Naturmaterialien und erfüllt die Anforderungen der Umweltmanagementnorm ISO 14001. 

Das extrem saugfähige Material entfernt nicht nur die ultrafeinen Verunreinigungen, sondern entzieht dem Isolieröl gleichzeitig auch das unvermeidliche und schädliche Wasser (meist Kondenswasser). Eine Filterfeinheit von 3 µm absolut ergibt sich durch die innere Struktur, vergleichbar mit einem labyrinthartigen, äußerst engmaschigen Raumsieb mit feinsten, zahllos verästelten Kanälen. Selbst Partikel im Größenbereich < 1 µm werden in der Feinfilterpatrone zurückgehalten.

Durch eine regelbare Flussgeschwindigkeit und eine lange Kontaktzeit zwischen Öl und Filtermaterial ist eine hohe Filtereffizienz gewährleistet. Die Rückleitung des Isolieröls erfolgt durch den Ausdehner.

 

Das Resultat spricht für sich

Die Beprobung des Öles vor und nach dem Filter ergeben das folgende Bild.

Dem zu Folge sind die Schleifringe des Schalters auch noch in Öl eingetaucht gut sichtbar. Die Vorzüge bei der Inspektion des Systems sind klar ersichtlich. Ein aufwändiges Spülen und mechanisches Reinigen entfallen.

KOOPMANN prüft an der größten GIS-Anlage in Deutschland

Resonanzprüfung mit begleitender TE-Messung an 110kV Sammelschiene

Das Spezialteam hat kürzlich die neu verlegte feststoffisolierte 110kV Sammelschiene der Firma Moser-Glaser im neuen Umspannwerk am Chempark Dormagen erfolgreich geprüft. Es war für den Auftraggeber Westnetz das erste Mal, eine Sammelschiene dieses Typs einzusetzen. Sie ist Teil des derzeit größten GIS-Schaltanlagen Projekts in Deutschland, die 41 Felder des Herstellers ABB umfasst. Westnetz hat dieses neue Umspannwerk als zentralen Knotenpunkt für die Einspeisung und Energieverteilung am Standort errichtet.

Es war ein sehr spannendes Projekt“, so Oliver Nicolai, Vertriebsleiter der KOOPMANN Gruppe. „An einer solchen Schaltanlage prüft man auch nicht alle Tage. Ich danke Westnetz für das Vertrauen und die großartige Zusammenarbeit."

ResonanzpruefungGIS 2

Anfragen für Offshore-Einsätze drastisch gestiegen

Das versierte KOOPMANN Offshore-Team in der Kabelmesstechnik kommt immer häufiger zum Einsatz. Es bietet neben den Inbetriebnahmeprüfungen und Kabeldiagnosen auch die Fehlerortung offshore an.

Dafür wurde eigens ein Messsystem für Hochspannungskabel in Kooperation mit der Firma Megger entwickelt. Das im Offshore-tauglichen Container verbaute System kann an Land genauso wie auf See eingesetzt werden und ist für widrigste Umgebungsverhältnisse konzeptioniert. Ergänzend hierzu stehen aus dem Kompetenzzentrum Transformatoren-Service Fachkräfte für den Offshore-Einsatz bereit.

 

Offshore Einsatz

Großes Lob auf das Gesundheitsmanagement der KOOPMANN Gruppe

Vor kurzem hat eine Umfrage bestätigt, dass die Belegschaft mit dem umfassenden Gesundheitsprogramm sehr zufrieden ist. Zu dem sogenannten „KOOPSFIT – das Gesundheits- und Fitnessprogramm der KOOPMANN Gruppe" gehören zum Beispiel eine ganzheitliche Ergonomieberatung am Arbeitsplatz, individuelle Beratung und Begleitung bei den eigenen Gesundheitszielen sowie ein gesundes Ernährungsprogramm. Das täglich frische Obst und eine Getränkeoase dürfen dabei nicht fehlen.

Ein weiteres Beispiel für das herausragende Gesundheitsmanagement ist der seit Mitte September 2020 wöchentlich angebotene PCR-Coronatest. Das regelmäßige Testen hat sich bewährt. Am Standort Cloppenburg konnten unter den 120 Mitarbeitern im Laufe der Zeit 11 asymptomatische Corona-Fälle frühzeitig erkannt und entsprechende Maßnahmen ergriffen werden.

PCR Test