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Aktuelle Meldungen

Erfolgreiche Prüfung des Hochspannungsnetzes in Flensburg

Zwei unterschiedliche Messmethoden kamen zum Einsatz

 

 

 

Nach Umbaumaßnahmen prüfte das KOOPMANN Expertenmessteam in einem Umspannwerk der Stadtwerke Flensburg sowohl mit der HV-DAC Diagnoseanlage als auch mit dem AC-Resonanzprüfsystem. Die Auswertung der DAC-Messung zeigte deutliche Auffälligkeiten in den neumontierten Kabelgarnituren.

Auf Wunsch des Unternehmens, welches die Muffen montiert hatte, wurde eine weitere Prüfung nach DIN VDE 0276-623 und begleitender TE-Messung mit der Resonanzanlage durchgeführt. Das Ergebnis entsprach der DAC-Diagnose. Die Muffen wurden ausgetauscht. Da die KOOPMANN Gruppe über beide Messmethoden verfügt, konnte innerhalb von nur wenigen Tagen die Aufgabenstellung gelöst werden. „Es hat sich wieder gezeigt, wie genau sich Schwachstellen mit der DAC-Technologie aufdecken lassen“, erklärt Alexander Lüpschen, Applikationsingenieur Measurement Technology. „Da wir über beide Technologien verfügen, können wir auf alle Anforderungen vor Ort schnellstmöglich reagieren."

Spannungsteiler

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Um den wachsenden Ansprüchen und Belastungen in der Hochspannungsebene gerecht zu werden und somit den Betreibern von Energienetzen eine vollumfängliche Dienstleistung zu bieten, hatte KOOPMANN gegen Ende letzten Jahres die letzte Lücke in ihrem Gesamtportfolio in der Messtechnik mit der Anschaffung einer Resonanzprüfanlage der Firma HIGHVOLT geschlossen.
Als erster Service-Dienstleister ist KOOPMANN nun in der Lage, Energieversorgern und Netzbetreibern alle Möglichkeiten der Prüfung, Diagnose und Fehlerortung an Kabelanlagen im Hochspannungsbereich zur Verfügung zu stellen. Das HV-Kabelfehlerortungssystem für den On- und Offshore-Einsatz ist ein speziell entwickeltes Fehlerortungssystem und das weltweit stärkste System zur Kabelfehlerortung für Übertragungsnetze.

 Messung Resonanzpruefung

Neuer Service-Vertrag zur Hochspannungsprüfung mit Stromnetz Berlin

Die KOOPMANN Gruppe hat mit der Stromnetz Berlin GmbH einen Service-Vertrag zur Prüfung von 110kV Kabeln abgeschlossen. Anfang März fand die erste Prüfung auf dem Betriebsgelände in Berlin Charlottenburg statt.

Um die Stromversorgung sicher zu stellen, führte das KOOPMANN Team, unter der Leitung von Alexander Lüpschen, die Messungen nachts durch. Die Anwohner des benachbarten Wohngebietes staunten nicht schlecht, als sie um 21.00 Uhr den Aufbau der HV-Resonanzprüfanlage mit allem Zubehör von ihren Fenstern aus beobachten konnten. 

Da eine einfache Spannungsprüfung wenig Aufschluss darüber gibt, ob es Schwachstellen im Kabel gibt, führten die Prüfingenieure im Auftrag der Stromnetz Berlin parallel eine Teilentladungsdiagnose durch. In der ersten Nacht wurden zwei Leiter und in der Folgenacht der dritte Leiter erfolgreich geprüft.

Selbst im Dunkeln saß jeder Handgriff der KOOPMANNs und gegen 03:00 Uhr der zweiten Nacht konnte der verantwortliche Ingenieur der Messtechnik von Stromnetz Berlin, Herr Carlos Gomes-Pereira, einen reibungslosen Ablauf der Prüfung bestätigen. „Unsere Erwartungen wurden zur vollen Zufriedenheit erfüllt. Ich freue mich schon auf die nächste Kabelprüfung, die Ende März stattfinden wird."

 

Mannschaft Resonanzpruefung

KOOPMANN erhält Service-Vertrag zur Kabelfehlerortung bei TenneT

Die KOOPMANN Gruppe hat mit dem Übertragungsnetzbetreiber TenneT Offshore GmbH einen Service-Vertrag zur Kabelfehlerortung in Deutschland, den Niederlanden sowie für Kabelsysteme Richtung Großbritannien abgeschlossen.

Die gute Performance der letzten Jahre mit einer Trefferquote von 100% und die schnelle Reaktionszeit verhalfen der KOOPMANN Gruppe sich gegen die Mitbewerber der EU-Ausschreibung durchzusetzen.

Die Servicedienstleistung setzt sich aus der groben Vorausbestimmung des Fehlerortes, der Ortung des Kabels entlang der jeweiligen Trasse und der endgültigen Bestimmung (Nachortung) des Fehlerortes mit der technisch bestmöglichen Genauigkeit zusammen. Dabei ist das KOOPMANN Team für Kabelfehlerortung in der Lage, seine Arbeiten in allen Umgebungen und Gebieten entlang der jeweiligen Kabeltrasse (onshore, nearshore, offshore) durchzuführen.

Ein offshore-taugliches HV-Kabelfehlerortungssystem unterstützt die Prüfungsingenieure in ihrer Arbeit. Dieses wurde in Kooperation mit der Firma Megger eigens entwickelt und ist das weltweit leistungsstärkste System zur Kabelfehlerortung für Übertragungsnetze.

Der mehrjährige Service-Vertrag umfasst die Kabelfehlerortung an Netzanbindungssystemen und Interkonnektoren einschließlich alpha ventus, Riffgat, Nordergründe, BorWin1, BorWin2, BorWin3, DolWin1, DolWin2, DolWin3, HelWin1, HelWin2, SylWin1, COBRAcable und BritNed sowie künftig für die zurzeit in Realisierung befindlichen Projekte BorWin5, DolWin5 und DolWin6.

 

Foto: TenneT Offshore-Konverterplattformen HelWin alpha / HelWin beta 

 Tennet HelWin

 

KOOPMANN Bremen beteiligt sich an der Initiative „Digitale Lernallianzen“

Betrieb und Schulabschlussklassen lernen im gemeinsamen Projekt voneinander

 

In dem Projekt „Digitale Lernallianzen", das von der Handwerkskammer Hannover Projekt- und Servicegesellschaft mbH (PSG) initiiert worden ist, bearbeiten und lösen Schülergruppen aus 11. Klassen Aufgaben, die Betriebsvertreter*innen für ihren Digitalisierungsprozess im Unternehmen entwickelt haben. Die Schüler*innen können so einen Einblick ins Unternehmen erhalten, an einer realen Problemstellung mitarbeiten und ihre Ideen einbringen.

Zum Start nahm das Ausbilderteam der KOOPMANN Bremen an einem digitalen Unternehmensworkshop teil, der ihm Hilfestellung bei der Formulierung der zu lösenden Aufgabe geben sollte. Am Standort Weyhe werden derzeit 4 Azubis in den Berufen Elektroniker/in für Energie- und Gebäudetechnik sowie Kauffrau/-mann für Büromanagement ausgebildet. In der Aufgabenstellung, die an die Oberstufenschüler*innen der kooperativen Gesamtschule Leeste geht, soll die Wahrnehmung des Unternehmens bei den jungen Menschen untersucht werden, wie diese zu bewerten ist und was man besser machen könnte, um als Ausbildungsunternehmen bekannt zu werden.

Uns zu analysieren, eine Umfrage dazu zu starten und am Ende des Tages in einem Film einen Super-Hero für uns zu entwickeln, ist als Aufgabenstellung aus diesem Workshop hervorgegangen", erklärt Mark Panning, Niederlassungsleiter der KOOPMANN Bremen. „Wir sind begeistert von der Initiative. Im Zuge des Projektes werden die Jugendlichen unseren Betrieb näher kennen lernen und nach der zweimonatigen Praxisphase in Kleingruppen ihre Ergebnisse hier präsentieren."

Es handelt sich hier um eine sogenannte Win-Win Situation. Das Unternehmen erhält einen jungen Impuls von außen, geht eine Schulkooperation ein und lernt potenzielle Auszubildende kennen. Schüler und Schülerinnen werden in ihrer Kreativität wertgeschätzt, erhalten einen realen Einblick ins Betriebsleben und in die Digitalisierung der Arbeitswelt.

Aufgrund der positiven Resonanz zu „Digitale Lernallianzen“ in der Region Hannover wird das Projekt jetzt auch mit verschiedenen Partnern in den Landkreisen Nienburg und Diepholz und ab dem Sommer in Hameln-Pyrmont und Schaumburg durchgeführt.

 

Kreativphase Ergebnis

Kreativbild aus dem Workshop: Hier sieht man unser Logo eingebettet in dem C als „Schutzmantel“ für ein familiäres Klima (HKC), der junge Mensch steht auf einer Brücke, die zu uns führt. Der Blitz symbolisiert unsere Branche der Energie- und Elektrotechnik.

Neues Tool zur Zustandsanalyse von Leistungstransformatoren bei KOOPMANN

Seit Oktober 2020 entwickelte Philipp Elfers als Bachelorstudent im Kompetenzzentrum Trafo der KOOPMANN Gruppe einen Algorithmus für die Analyse gelöster Gase mineralölisolierter Leistungstransformatoren. Dabei wurde er von Dr. Christoph Möller, Leiter des Labors für Isolierflüssigkeiten, und seinem Team tatkräftig unterstützt. Grundlagen seiner wissenschaftlichen Arbeit sind unter anderem die Erkenntnisse des DGA-Experten Michel Duval, der sich seit den 70iger Jahren intensiv mit der Analyse von Leistungstransformatoren beschäftigt.

Elfers implementierte das kombinierte Duval Pentagon in eine Software, die nach Eingabe der Konzentrationen der Spaltgase den Zustand des Trafos analysiert. In der Werkstatt, in der jährlich mehr als 400 Verteiltransformatoren bis 6 MW überholt oder instandgesetzt werden, konnte er sein Programm in der Praxis testen.

Die ersten Ergebnisse bestätigen die Nützlichkeit des neuen Werkzeugs.
Das Tool ist eine sehr gute Ergänzung zu unseren anderen Auswertungen. Die softwaregestützte Analyse hilft, sich ein erstes Bild zu verschaffen. Mit den Erfahrungen und dem umfassenden Know-how kann sich dann unser Expertenteam auf die tiefgreifenderen Untersuchungen konzentrieren“, kommentiert Dr. Möller, der neben Professor Dr.-Ing. Sebastian Azer als Zweitprüfer für Elfers' Bachelorarbeit mit Bestnote fungierte. 

Philipp Elfers freut sich sehr über seinen gelungenen Abschluss: “Während des Schreibens meiner Bachelorarbeit bin ich sehr gut betreut worden. Mir wurde darüber hinaus genug Raum gegeben, eigene Erfahrungen zu sammeln. Es war auch sehr spannend, einmal das Innenleben der richtig großen Transformatoren live zu sehen.“ Beeindruckt war er ebenso von der sehr handlungsorientierten Arbeit bei KOOPMANN und den schnellen Reaktionszeiten.

Zustandsanalysetool Duval

 v.l.n.r. Jörn Hollje (Mess- und Betriebsingenieur, Trafo Service-Center), Philipp Elfers und Dr. Christoph Möller