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Aktuelle Meldungen

KOOPMANN Bremen beteiligt sich an der Initiative „Digitale Lernallianzen“

Betrieb und Schulabschlussklassen lernen im gemeinsamen Projekt voneinander

 

In dem Projekt „Digitale Lernallianzen", das von der Handwerkskammer Hannover Projekt- und Servicegesellschaft mbH (PSG) initiiert worden ist, bearbeiten und lösen Schülergruppen aus 11. Klassen Aufgaben, die Betriebsvertreter*innen für ihren Digitalisierungsprozess im Unternehmen entwickelt haben. Die Schüler*innen können so einen Einblick ins Unternehmen erhalten, an einer realen Problemstellung mitarbeiten und ihre Ideen einbringen.

Zum Start nahm das Ausbilderteam der KOOPMANN Bremen an einem digitalen Unternehmensworkshop teil, der ihnen Hilfestellung bei der Formulierung der zu lösenden Aufgabe geben sollte. Am Standort Weyhe werden derzeit 4 Azubis in den Berufen Elektroniker/in für Energie- und Gebäudetechnik sowie Kauffrau/-mann für Büromanagement ausgebildet. In der Aufgabenstellung, die an die Oberstufenschüler*innen der kooperativen Gesamtschule Leeste geht, soll die Wahrnehmung des Unternehmens bei den jungen Menschen untersucht werden, wie diese zu bewerten ist und was man besser machen könnte, um als Ausbildungsunternehmen bekannt zu werden.

Uns zu analysieren, eine Umfrage dazu zu starten und am Ende des Tages in einem Film einen Super-Hero für uns zu entwickeln, ist als Aufgabenstellung aus diesem Workshop hervorgegangen“, erklärt Mark Panning, Niederlassungsleiter der KOOPMANN Bremen. „Wir sind begeistert von der Initiative. Im Zuge des Projektes werden die Jugendlichen unseren Betrieb näher kennen lernen und nach der zweimonatigen Praxisphase in Kleingruppen ihre Ergebnisse hier präsentieren.“

Es handelt sich hier um eine sogenannte Win-Win Situation. Das Unternehmen erhält einen jungen Impuls von außen, geht eine Schulkooperation ein und lernt potenzielle Auszubildende kennen. Schüler und Schülerinnen werden in ihrer Kreativität wertgeschätzt, erhalten einen realen Einblick ins Betriebsleben und in die Digitalisierung der Arbeitswelt.

Aufgrund der positiven Resonanz zu „Digitale Lernallianzen“ in der Region Hannover wird das Projekt jetzt auch mit verschiedenen Partnern in den Landkreisen Nienburg und Diepholz und ab dem Sommer in Hameln-Pyrmont und Schaumburg durchgeführt.

 

Kreativphase Ergebnis

Kreativbild aus dem Workshop: Hier sieht man unser Logo eingebettet in dem C als „Schutzmantel“ für ein familiäres Klima (HKC), der junge Mensch steht auf einer Brücke, die zu uns führt. Der Blitz symbolisiert unsere Branche der Energie- und Elektrotechnik.

Neues Tool zur Zustandsanalyse von Leistungstransformatoren bei KOOPMANN

Seit Oktober 2020 entwickelte Philipp Elfers als Bachelorstudent im Kompetenzzentrum Trafo der KOOPMANN Gruppe einen Algorithmus für die Analyse gelöster Gase mineralölisolierter Leistungstransformatoren. Dabei wurde er von Dr. Christoph Möller, Leiter des Labors für Isolierflüssigkeiten, und seinem Team tatkräftig unterstützt. Grundlagen seiner wissenschaftlichen Arbeit sind unter anderem die Erkenntnisse des DGA-Experten Michel Duval, der sich seit den 70iger Jahren intensiv mit der Analyse von Leistungstransformatoren beschäftigt.

Elfers implementierte das kombinierte Duval Pentagon in eine Software, die nach Eingabe der Konzentrationen der Spaltgase den Zustand des Trafos analysiert. In der Werkstatt, in der jährlich mehr als 400 Verteiltransformatoren bis 6 MW überholt oder instandgesetzt werden, konnte er sein Programm in der Praxis testen.

Die ersten Ergebnisse bestätigen die Nützlichkeit des neuen Werkzeugs.
Das Tool ist eine sehr gute Ergänzung zu unseren anderen Auswertungen. Die softwaregestützte Analyse hilft, sich ein erstes Bild zu verschaffen. Mit den Erfahrungen und dem umfassenden Know-how kann sich dann unser Expertenteam auf die tiefgreifenderen Untersuchungen konzentrieren“, kommentiert Dr. Möller, der neben Professor Dr.-Ing. Sebastian Azer als Zweitprüfer für Elfers' Bachelorarbeit mit Bestnote fungierte. 

Philipp Elfers freut sich sehr über seinen gelungenen Abschluss: “Während des Schreibens meiner Bachelorarbeit bin ich sehr gut betreut worden. Mir wurde darüber hinaus genug Raum gegeben, eigene Erfahrungen zu sammeln. Es war auch sehr spannend, einmal das Innenleben der richtig großen Transformatoren live zu sehen.“ Beeindruckt war er ebenso von der sehr handlungsorientierten Arbeit bei KOOPMANN und den schnellen Reaktionszeiten.

Zustandsanalysetool Duval

 v.l.n.r. Jörn Hollje (Mess- und Betriebsingenieur, Trafo Service-Center), Philipp Elfers und Dr. Christoph Möller

Start der Montageschulung für Kabelgarnituren bis 30kV in der KOOPMANN Gruppe

Diese Woche eröffnete Dipl. Ing. Giso Sens den ersten von insgesamt 11 geplanten Lehrgängen im Bereich der Kabelmontage bis 30kV im Schulungszentrum des Hauptfirmensitzes. Erklärtes Ziel ist die fortlaufende Aus- und Weiterbildung aller KOOPMANN Mitarbeiter, die diese wichtige Tätigkeit bei den Kunden tagtäglich durchführen.
Sens ist ein ausgewiesener und unabhängiger Spezialist für die Anwendung und Verarbeitung von Kabelgarnituren im Mittel- und Hochspannungsbereich. In dem ersten Lehrgang vermittelte er den „relativ neuen Kollegen“ die Grundlagen der Montage von Verbindungs- und Übergangsmuffen sowie sämtliche Arten von Endverschlüssen.
Der theoretische Teil befasste sich mit den physikalischen Eigenschaften der angewandten Materialien sowie der Auswahl der Komponenten und Garnituren. Im praktischen Teil eigneten sich die Teilnehmer die Handhabung und Verarbeitung der verschiedenen Kabelgarnituren von den Herstellern Tyco, Cellpack, Südkabel sowie nkt an.
„Mir ist es wichtig, dass alle Kollegen in der Kabelmontage gleich geschult sind“, erklärt Andre Wanke, Verantwortlicher für das Schulungsprogramm innerhalb der KOOPMANN Gruppe. „Neben den Kursen für unsere neuen Kollegen werden ebenso Seminare für Fortgeschrittene und Profis in diesem Jahr stattfinden. Auf diese Weise können wir uns sicher sein, dass unsere Kunden stets den optimalen Service von KOOPMANN erhalten.“

 

 TheoretischerTeil

 

  Kabelgarnitur

  Kabelmontagen

Kabelverarbeitung

KOOPMANN Resonanzprüfanlage im Einsatz

Seit dem Neuerwerb einer Resonanzprüfanlage von HIGHVOLT im Dezember 2020 ist das KOOPMANN Team schon zu mehreren Einsätzen erfolgreich unterwegs gewesen.

Zum Beispiel galt es bei Stromnetz Hamburg eine normgerechte Kabelprüfung mit 160kV/30 min an einem 110kV-Kabel durchzuführen. Anlass war der Einbau einer neuen gasisolierten Schaltanlage in dem Hamburger Umspannwerk Bahrenfeld, die auch neue Kabelverlegungen zur Folge hatte. Da eine einfache Spannungsprüfung wenig Aufschluss darüber gibt, ob es Schwachstellen im Kabel gibt, führten die Prüfingenieure parallel eine Teilentladungsdiagnose durch. Der Fokus hierbei lag auf den neu montierten Endverschlüssen und die neue Verbindungsmuffe. Die Prüfung konnte ohne Auffälligkeiten abgeschlossen werden.

Ich bin sowohl von der Qualität der Prüfung als auch von dem Engagement der KOOPMANN Mannschaft begeistert“, erklärt Michael Walter, Referent Meßtechnik der Stromnetze Hamburg. „Sie überzeugen durch ihr tiefgreifendes Know-how und ihre hohe Flexibilität.“ Diese Flexibilität wird durch eine eigene Zugmaschine mit Fahrer sowie eigenem Stromaggregat für das Resonanzprüfsystem zusätzlich verstärkt.

Der nächste Einsatzort ist in Flensburg, wo sowohl die AC-Resonanzprüfanlage als auch die HV-DAC Diagnoseanlage von KOOPMANN zum Einsatz kommen.

Die Anzahl der Anfragen übertreffen in dieser kurzen Zeit deutlich meine Erwartungen“, stellt Oliver Nicolai, Vertriebsleiter der KOOPMANN Gruppe, fest. „Ich bin froh, mit der neuen Resonanzprüfanlage nun den Komplettservice für die Hochspannungstechnik anzubieten. Wir sind damit der erste Service-Dienstleister, der den Energieversorgern und Netzbetreibern alle Möglichkeiten der Prüfung, Diagnose und Fehlerortung an Kabelanlagen im Hochspannungsbereich aus einer Hand zur Verfügung stellt.“

 

Resonanzprfung Hamburg

Arbeitssicherheit: KOOPMANN erhält SCL-Zertifikat in der Kabelmesstechnik

Diese Woche erhielt der Bereich Kabelmesstechnik der KOOPMANN Gruppe die schriftliche Bestätigung des bestandenen Audits zur Safety Culture Ladder (SCL). Der führende Dienstleister in der Energie- und Elektrotechnik unterstreicht damit, den Stellenwert des Arbeitsschutzes für seine Mitarbeiter und sorgt gegenüber Partnern und Kunden für transparente Prozesse.

Die SCL ist eine Bewertungsmethode zur Messung des Arbeitssicherheitsbewusstseins und zum verantwortlichen, sicheren Handeln (Kultur und Verhalten) in Unternehmen. Sie hat als Ziel, unsichere Situationen und Unterlassungen zu vermindern. Die Bewertungsmethode umfasst fünf Stufen. Die Sicherheitsstufe spiegelt die Entwicklungsphase wider, in der sich das Unternehmen in Bezug auf sein Arbeitsschutzbewusstsein befindet. Die Mitarbeiter der KOOPMANN Gruppe konnten bereits im ersten Audit die Stufe drei erreichen.

Oberste Priorität ist, dass alle Mitarbeiter morgens gesund zur Arbeit kommen und auch genauso gesund in den Feierabend gehen“, erklärt Geschäftsführer Martin Frangen. „Mit dem Zertifikat weisen wir gegenüber Behörden sowie unseren Partnern und Kunden nach, dass unsere Sicherheitskultur auf einem guten Niveau ist und es uns wichtig ist, diese stetig zu verbessern.“

 

 SCL Zertifikat

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